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FUTURE-READY BUSINESS PARKS

Über 180 Jahre prägte die Chemieindustrie den Industriepark Griesheim. FRANKFURT WESTSIDE entwickelt die bestehenden Flächen und Infrastrukturen zu einem neuen Gewerbequartier weiter. Im Mittelpunkt stehen die Nutzung vorhandener Strukturen, die Verknüpfung von Photovoltaik, Rechenzentrumsabwärme und Mobilitätsangeboten sowie Freiräume für Biodiversität, Freizeit und Erholung.

Maßnahmen im Quartier

Urbane Biodiversität

Das Quartier schafft und vernetzt Grün-, Frei- und Ausgleichsflächen. Nisthilfen und geeignete Lebensräume sollen die Ansiedlung heimischer Arten wie Fledermäusen, Wildbienen und Vögeln unterstützen.

Effiziente Wassernutzung

Das Wasserver- und -entsorgungskonzept umfasst Maßnahmen zur Reduktion des Trinkwasserverbrauchs. Flusswasser kann, soweit technisch und genehmigungsrechtlich möglich, unter anderem für die Bewässerung von Grünanlagen eingesetzt werden.

Erneuerbare Stromerzeugung

Auf geeigneten Dachflächen der neuen Gebäude sind Photovoltaikanlagen vorgesehen. Ergänzend werden PV-Fassaden an ausgewählten Gebäuden geprüft. Der vor Ort erzeugte Strom soll einen Teil des Strombedarfs im Quartier decken.

Ressourcennutzung über den Lebenszyklus

Bei Planung, Bau, Betrieb und Rückbau werden Möglichkeiten zur Reduktion des Materialeinsatzes und zur Wiederverwendung vorhandener Bauteile geprüft. Dazu zählt beispielsweise die Integration geeigneter Bestandsmaterialien.

Mobilitätsangebote

Ein Netz aus ÖPNV-Haltestellen, Radwegen, E-Ladepunkten sowie Car- und Bike-Sharing-Angeboten erleichtert die Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel. Ein Lastmanagement steuert die Ladevorgänge abhängig von verfügbarer Anschlussleistung und Bedarf.

Wärmeversorgung mit Abwärme

Für die Wärmeversorgung soll Abwärme benachbarter Rechenzentren in ein Niedertemperatur-Wärmenetz eingespeist werden. Dezentrale Wärmepumpen heben die Temperatur in den Gebäuden auf das jeweils benötigte Niveau an.

Stadtklima und Aufenthaltsqualität

Die Lage am Main und die geplanten Grün- und Freiflächen werden in das Freiraumkonzept einbezogen. Sport-, Spiel- und Gastronomieangebote sollen Räume für Erholung, Austausch und zeitgemäßes Arbeiten schaffen.

DGNB-Vorzertifizierung

Für FRANKFURT WESTSIDE liegt ein DGNB-Vorzertifikat in Platin für Gewerbequartiere vor. Die weitere Planung und Umsetzung orientiert sich an den im DGNB-System bewerteten ökologischen, ökonomischen, soziokulturellen, technischen und prozessbezogenen Kriterien.

„Die größte Entwicklungsfläche Frankfurts ist auf dem richtigen Weg auch in der Nachhaltigkeit eine Vorbildfunktion einzunehmen.“

Thomas Kraubitz

DIREKTOR BEI BURO HAPPOLD

Energie-, Daten- und Mobilitätskonzept

Energy

FRANKFURT WESTSIDE plant eine dezentrale Stromerzeugung mit Photovoltaik. Bis zu 50 % der Gebäudegrundflächen sollen für PV-Anlagen auf den Dächern genutzt werden. Ergänzend sind PV-Fassaden an ausgewählten Gebäuden vorgesehen. Mit einer geplanten Leistung von 12.000 bis 13.000 kWp kann ein Teil des Endenergieverbrauchs für Wärme und Strom vor Ort erzeugt werden.

IT & Communication

Eine neue Glasfaserinfrastruktur ermöglicht hohe Datenübertragungsraten. Die Planung umfasst die Versorgung durch die großen Mobilfunkanbieter mit 5G-Diensten. Sensorik in der Infrastruktur unterstützt die Erfassung und Steuerung von Energie-, Mobilitäts- und Wärmedaten.

Mobility

ÖPNV-Anbindung, Radwege, Sharing-Angebote und eine umfangreiche Ladeinfrastruktur unterstützen die Kombination verschiedener Verkehrsmittel. Ein intelligentes Lastmanagement verteilt die verfügbare elektrische Leistung bedarfsgerecht auf die Ladepunkte.

Heating

Abwärme benachbarter Rechenzentren soll mit einer Leistung von rund 40 MW in das Verteilnetz eingespeist werden. Dezentrale Wärmepumpen erzeugen daraus die für die Gebäude erforderlichen Vorlauftemperaturen. Die tatsächlichen Treibhausgasemissionen hängen insbesondere vom Strommix, der Effizienz der Wärmepumpen und dem Betrieb des Gesamtsystems ab.

Building Information Modeling (BIM)

Ein digitaler Zwilling bildet Planungs- und Betriebsinformationen des Quartiers virtuell ab. Daten aus Planung, 3D-Scans und späterem Betrieb können genutzt werden, um Prozesse zu analysieren, zu dokumentieren und an veränderte Anforderungen anzupassen.

Aus einem Betonboden wachsen Rasenhalme, die das nachhaltige Zeitalter der FRANKFURT WESTSIDE symbolisch ankündigen

Förderhinweis

Gefördert durch die BAFA im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze.
Finanziert durch die Europäische Union – NextGenerationEU. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind ausschließlich die des Autors / der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der Europäischen Union oder der Europäischen Kommission wieder. Weder die Europäische Union noch die Europäische Kommission können für sie verantwortlich gemacht werden.

Awarded

DGNB Vorzertifikat in Platin

Ausgezeichnet: Die FRANKFURT WESTSIDE erhält mit dem Vorzertifikat in Platin die höchste aller DGNB-Auszeichnungen für Gewerbequartiere. Aber was bedeutet das eigentlich? Dass wir ein Quartier nach höchsten Maßstäben in allen relevanten Aspekten nachhaltigen Bauens planen.

Dabei betrachten wir nach dem weltweit anerkannten DGNB System sowohl Ökologie, Ökonomie, soziokulturelle als auch funktionale Aspekte, Technik und Prozesse. Angefangen beim Einsatz sorgfältig für den jeweiligen Kontext ausgewählter Materialien bis hin zur Berücksichtigung von Faktoren, die die Bedürfnisse der Menschen im Quartier in den Mittelpunkt stellen.

So erreicht die FRANKFURT WESTSIDE mit ihrem Nachhaltigkeitskonzept schon heute höchste DGNB-Standards. Und wir arbeiten hart daran, diese zielgerichtet umzusetzen.

Ein Projekt von BEOS und Swiss Life Asset Managers Ein Projekt von BEOS und Swiss Life Asset Managers Ein Projekt von BEOS und Swiss Life Asset Managers Ein Projekt von BEOS und Swiss Life Asset Managers Ein Projekt von BEOS und Swiss Life Asset Managers Ein Projekt von BEOS und Swiss Life Asset Managers Ein Projekt von BEOS und Swiss Life Asset Managers Ein Projekt von BEOS und Swiss Life Asset Managers Ein Projekt von BEOS und Swiss Life Asset Managers Ein Projekt von BEOS und Swiss Life Asset Managers